Konzert des Oratorienvereins Plochingen

Von | Dezember 11, 2011

Der Oratorienverein, unter der Leitung von Heidrun Speck, führte bei seinem Konzert in der St.-Konrad-Kirche Plochingen Werke der Komponisten Helmut Barbe und Giacomo Puccini auf.

Oratorienverein Plochingen, St. Konrad zu Plochingen

Oratorienverein Plochingen, St. Konrad zu Plochingen

Die „Messa di Gloria“ und „Crisantempi op. 65“ von Puccini sowie Barbes „Canticum Simeonis“ standen auf dem Programm.
Die Akustik der St.-Konrad-Kirche stellte legte gute Grundlage zu einer gelungenen Tonaufnahme durchgeführt von pro-audio-ing. Im Auftrag des Oratorienverein produzierte pro-audio-ing die CD. Im folgenden finden Sie einige Hörproben aus dem Live-Mitschnitt des Konzerts am 22.Oktober 2011 in der Katholischen Kirche St. Konrad zu Plochingen:

1 Helmut Barbe (* 1927): Canticum Simeonis
Konzert (1958) für Solotenor, Chor, Celesta, Orgel, Schlagwerk und Streichorchester

2 Giacomo Puccini (1858-1924): I Crisantemi
für Streichorchester bearbeitet von Yoav Talmi

Giacomo Puccini (1858-1924): Messa a 4 voci, “Messa di Gloria“
3 Kyrie
4 Gloria
5 Gratias agimus tibi
6 Qui tollis peccata mundi
7 Cum sancto spiritu
8 Credo
9 Crucifixus
10 Et resurrexit
11 Sanctus e Benedictus
12 Agnus Dei

Ausführende:
Alois Riedel, Tenor
Reinhard Hagen, Bass
Sinfonia 02, Konzertmeister Mathias Neundorf
Oratorienverein Plochingen, Leitung: Heidrun Speck
pro-audio-ing – Tonproduktion, Thomas Maier

Puccinis einziges geistliches Chorwerk von Bedeutung, die „Messa a 4 voci con orchestra“, ist ein Frühwerk des Komponisten das in den Jahren 1878 und 1880 entstand, noch bevor Puccini seine Studien am Mailänder Konservatorium begann. Die Uraufführung fand 1880 in Lucca statt.Lange war die Komposition verschollen, erst 1950, nach dem zweiten Weltkrieg, wurde es in Lucca wieder entdeckt und bekam den Namen „Messa di Gloria“.

Ebenso sicher präsentierte Chor und Orchester Barbes „Canticum Simeonis“, ein Werk geistlicher Musik, das 1958 komponiert wurde. Barbe nahm die Lukasverse 2, 29 und 30 auf, in denen es heißt: „Herr, nun lässt Du deinen Diener in Frieden fahren…“. Dabei rezitierte der Chor diesen Text in einstimmigen Passagen, die begleitet von den Streichern fast schon meditativen Klangfolgen gleichkamen. Zum Ende dieses Werkes verarbeitete Barbe den Choral „Mit Fried und Freud ich fahr dahin“ von Johann Sebastian Bach. Mit diesem Choral, begleitet mit dem Bibelzitat im Tenorsolo klang das Werk aus.


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